| 
Markt

Messe

Rathaus

Dominsel
 |
Buchtip
Polen,
der Süden
von Dieter Schulze -- Broschiert
>>>
Bestellen
|
 |
Buchtip
Baedeker
Reiseführer, Polen
ITB Reiseführer Award 2004
>>>
Bestellen
|
|
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
|
Posen
im Blick
Ausgrabungen
belegen, dass es schon im 9. Jahrhundert eine Burg auf einer Insel zwischen
Warta und Cybina gab. Der Piastenfürst Mieszko I. ließ sich 966 dort taufen,
zwei Jahre später gründete er den ersten Bischofssitz. Die Ansiedlung
bekam den Namen Ostrów Tumski/Dominsel. Dies ist der älteste Teil des
heutige Poznan/Posen. Im gotischen St.-Peter-und-Paul-Dom (Foto) findet
sich heute noch das Grabmal von Mieszko I. und seinem Nachfolger Boleslaw
Chrobry. Vor 750 Jahren wurde am linken Wartheufer das schachbrettartig
angelegte neue Stadtzentrum errichtet. Seit dem Mittelalter ist Poznan
ein wichtiges Handelszentrum, seit 1925 werden dort internationale Messen
veranstaltet.
Anreise/Verkehr
- Poznan
befindet sich ca. 275 km von Berlin entfernt. Nach Warschau sind es
rund 300 km. Per Auto ist die Stadt von Deutschland aus über
die stark befahrene E 30 zu erreichen. Sie soll in den nächsten Jahren
vierspurig ausgebaut werden.
- Direktflüge
nach Poznan bietet die LOT von Düsseldorf und Hannover. Von Köln fliegt
die deutsche Fluggesellschaft European Air Express mehrmals wöchentlich
nach Poznan. Wer von den übrigen deutschen Flughäfen anreist, muss in
Warschau umsteigen. Der Flughafen befindet sich im Stadtteil
Lawica.Von
dort gibt es regelmäßige Busverbindungen ins Zentrum.
- Per
Bahn gibt es täglich drei Verbindungen mit dem Berlin-Warszawa-Express
zwischen Berlin und Poznan, die Fahrtzeit beträgt etwa drei Stunden.
Der Hauptbahnhof liegt direkt am Messegelände, unweit der Altstadt.
- Teile
der Altstadt sind für den Durchgangsverkehr gesperrt, in der Altstadt
und den angrenzenden Gebieten ist das Parken für Pkw werktags
gebührenpflichtig.
- Die Altstadt
ist gut zu Fuß zu erschließen.
- Für weitere
Wege gibt es ein gutes Netz an Straßenbahnen und Bussen. Der
Preis für eine einfache Fahrt kostet 2 Zloty, ein Tagesticket 6,80 Zloty
und eine 10-Tage-Karte 26 Zloty. Erhältlich an Automaten und in Kiosken.
Taxifahrten sind in der Regel preiswert.Unbedingt darauf achten, dass
die Tarife von außen gut sichtbar ausgehängt sind. Der Grundpreis tagsüber
beträgt zwischen 5 und 6 Zloty, der Kilometerpreis etwa 1,50 bis 2 Zloty.
Seriös sind Taxen, die einer Kooperative angehören und auf dem Dach
deutlich sichtbar die jeweilige Funknummer führen.
Sehenswürdigkeiten
- Sehenswert
ist der Altmarkt (Stare Rynek), ein weitläufiger Platz im Zentrum
der Altstadt, der von einem herrlichen historischen Gebäudekomplex
umgeben ist (nach den Kriegszerstörungen weitgehend restauriert).
- Das Rathaus
gehört zu den schönsten Renaissance-Bauten in Polen (nach dem Krieg
teilweise rekonstruiert). Den höchsten Turm krönt ein Adler. Über der
Turmuhr erscheinen um 12 Uhr die bekannten Posener Ziegenböcke.
- Im Rathaus
befindet sich das historische Museum der Stadt Posen. Links vom
Rathaus stehen die sogenannten Krämerhäuser mit ihrem charakteristischen
Laubengang. Rings um den Alten Markt stehen restaurierte Bürgerhäuser
in den unterschiedlichsten Baustilen.
- Die
Pfarrkirche ist ein Barockbau von 1649-1711 mit monumentalem einheitlichen
Interieur und zahlreichen Kunstwerken.
- Ostrow
Tumski (Dominsel) liegt auf der Warthe-Insel und ist der älteste
Teil Posens. Die Kathedrale, Mittelpunkt der Dominsel, wurde 968 zuerst
als romanische Kirche errichtet. Zwischen 1050 und 1075 wurde an der
gleichen Stelle eine romanische Basilika gebaut, zwischen dem 12. und
15. Jahrhundert eine gotische. Diese wurde viele Male umgebaut, 1945
zerstört und zwischen 1946 und 1956 im gotischen Stil wiederaufgebaut.
Der Haupteingang ist ein Portal mit einer Bronzegußtür, die Szenen aus
den Leben der Heiligen Peter und Paul, den beiden Schutzheiligen sowohl
der Kathedrale wie auch der Stadt, darstellt. Der Hauptaltar hat ein
spätgotisches Polyptychon aus dem Jahre 1512. Die Kathedrale hat zwölf
historische Kapellen einschließlich der zwischen 1835 und 1841 im byzantinischen
Stil gebauten Goldenen Kapelle, die ein Mausoleum für Polens erste Regenten,
Mieszko I. und seinen Sohn, Boleslaw Chrobry (Boleslaw den Tapferen),
bildet. Unter der Kathedrale gibt es eine Krypta mit Überresten der
vorromanischen und romanischen Strukturen.
- Sehenswert
ist das Tropenhaus, eins der grössten in Europa.
|