| 
Goldenes Tor

Krantor

Solidarnosch

Leuchtturm
 |
Buchtip
Masuren
mit Danzig
von Izabella Gawin, Dieter Schulze
>>>
Bestellen
|
 |
Buchtip
Baedeker
Reiseführer, Polen
ITB Reiseführer Award 2004
>>>
Bestellen
|
|
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
|
Danzig
im Blick
In seiner
langen und stürmischen Geschichte stand Danzig über 150 Jahre lang unter
der Herrschaft des Kreuzritterordens, erlebte seine goldenen Jahre unter
dem Zepter polnischer Könige, war Monopolist im Holz- und Getreidehandel
sowie wichtiges Mitglied der Hanse. Danzig ist eine der attraktivsten
Städte Polens. Sowohl die Lage als auch ihre Geschichte und die Vielzahl
von Baudenkmälern ziehen jährlich Tausende von Besuchern an.
Anreise/Verkehr
- Von Gdansk
nach Berlin sind es 485 km, nach Warschau rund 350 km. Per Auto
bieten sich von Deutschland aus mehrere Strecken an, unter anderem die
E 28, die über Szczecin und südlich der Ostsee weiter über Koszalin
und Slupsk führt. Westlich der Dreistadt ist die Strecke autobahnähnlich
ausgebaut.
- Die Stadt
verfügt über günstige inländische und ausländische Land-, Wasser- und
Flugverbindungen. Am bequemsten ist natürlich die Anreise per Flugzeug.
Eine Direktverbindung gibt es von Frankfurt/Main und Hamburg. Reisende
von anderen Flughäfen müssen in Warszawa umsteigen. Vom Flughafen in
Rebiechewo, westlich von Gdansk gibt es einen regelmäßigen Bustransfer
ins Zentrum. Wer etwas mehr Zeit für die Anreise hat und außerdem dabei
völlig entspannen möchte, für den bietet sich die Anreise über die Ostsee,
mit einer Autofähre oder einem Kreuzfahrtschiff.
- Per
Bahn führt die Reise von Berlin aus über Szczecin oder über Poznan
nach Gdansk. Außerdem verkehrt ein direkter Nachtzug zwischen
beiden Städten. Der Hauptbahnhof befindet sich unweit der historischen
Altstadt.
- Die Anreise
mit dem Auto ist ein wenig aufwendiger, dafür bietet sie die
Möglichkeit, das Land etwas besser kennen zu lernen. Es bieten sich
drei Routen an. Die erste beginnt am / Grenzübergang Frankfurt Oder
und führt anschließend über Schwiebus (Swiebodzin), Pniewy, Samter (Szamotuly),
Obornik (Oborniki), Schneidemühl (Pila), Schlochau (Czluchów), Konitz
(Chojnice), Preussisch Stargard (Starogard Gdanski), Dirschau (Tczew)
nach Danzig (Gdansk). Die zweite beginnt etwas nördlicher, am Grenzübergang
Küstrin, und führt über Landsberg (Gorzów Wielkopolski), Deutsch Krone
(Walcz), Schlochau (Czluchów), Konitz (Chojnice), Nowa Karczma, Berent
(Koscierzyna) nach Danzig. Die dritte Route führt schließlich im Norden,
beginnend mit dem Grenzübergang Kolbitzow bei Stettin und geht weiter
über Gollnow (Goleniów), Naugard (Nowogard), Köslin (Koszalin), Stolp
(Slupsk), Lauenburg (Lebork), Neustadt (Wejherowo) nach Gdingen, Zoppot
und Danzig. Die schnellste ist sicherlich die nördliche Route, die landschaftlich
reizvollste die zweite, da sie über die Kaschubische Seenplatte (Schweiz)
führt.
- Die Bereiche
der Rechtsstaat und der angrenzenden Altstadt sind am besten zu Fuß
zu erschließen. Für weitere Wege gibt es ein gutes Netz an Straßenbahnen
und Bussen. Der Preis für eine einfache Fahrt kostet im Bereich
der Dreistadt 2,40 Zloty, ein Tagesticket 7,20 Zloty. Zwischen Gdansk,
Sopot und Gdynia verkehrt auch eine S-Bahn.
- Taxifahrten
sind in der Regel preiswert. Unbedingt darauf achten, dass die Tarife
von außen gut sichtbar ausgehängt sind. Der Grundpreis tagsüber beträgt
zwischen 5 und 6 Zloty, der Kilometerpreis etwa 1,50 bis 2 Zloty. Seriös
sind Taxen, die einer Kooperative angehören und auf dem Dach deutlich
sichtbar die jeweilige Funknummer führen.
Sehenswürdigkeiten
- Ein Großteil
der Sehenswürdigkeiten liegen in der Danziger Rechtsstaat. Sehenswert
ist der Königsweg, auf dem der Besucher das Hohe Tor, den Stockturm
an der Peinkammer, das Goldene Tor, den St. Georgs-Hof, die Langgasse
mit den historischen Bürgerhäusern, das rechtsstädtische Rathaus, den
Langen Markt mit dem Neptunbrunnen, den Artushof und das Grüne Tor besuchen
kann.
- Weitere
Sehenswürdigkeiten: die Lange Brücke an der Mottlau mit dem für Danzig
typischen Krantor aus dem 15.Jh.; die Marienkirche, die größte
Kirche Polens und auch die größte Backsteinkirche der Welt, in der 25.000
Personen Platz finden; mit der sich anschließenden Frauengasse, in der
es die nur in Danzig zu findenden Beischläge gibt; die Nicolai-Kirche
aus dem 14. Jh.; Dominikanerkirche; das Nationalmuseum.
- In der
Altstadt besuchen Sie das Altstädtische Rathaus, erbaut 1587-1595,
die Festung Weichselmünde, die große Mühle aus dem 14. Jh., die Katharinen-Kirche
aus dem 13. Jh. und damit die älteste Kirche Danzigs.
|