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Bory Dolnoslaskie/Die
Niederschlesischen Wälder laden ein, die Ruhe geniessen wollen, aber
auch zugleich auf der Suche nach Naturnähe, sowie an Pilzsuche und abenteuerlicher
Jagd interessiert sind.
Góry
Izerskie/Das Isergebirge mit wichtigsten Erholungszentren in Swieradów-Zdrój
(Bad Flinsberg) und Czerniawa-Zdrój (Bad Schwarzbach), gehört zu einem
der schwach bewohnten Gebiete der Sudeten. Nordöstlich von Swieradow
Zdroj, bei Lesna/Marklissa, liegt die mächtige Burg von Czocha/Tschocha
aus dem 13.Jh.
Höchster
Berg des Riesengebirges/Karkonosze ist die Sniezka/Schneekoppe mit
1602m. Hier liegen die wichtigsten Erholungsorte niederschlesischer Gebirges:
Karpacz/Krummhübel und Szklarska Poreba/Schreiberhau. Zu Füßen
des 23 km langen Gebirgskammes liegt Kotlina Jeleniogorska/der Hirschberger
Talkessel mit seinem Hauptort Jelenia Góra/Hirschberg, welcher
ein wohlgepflegtes Stadtbild mit bunten Laubenhäusern, vorweisen kann.
Auf dem
Gipfel von Lysa neben Dziwiszów (Berbisdorf) - Góry Kaczawskie/Bober-Katzbachgebirge,
wurde eine Wintersportsstation errichtet. Neben den Natureigenschaften
gibt es dort viele Baudenkmäler, u.a. die im 17. Jh. aus Holz gebaute
Friedenskirche in Jawor (Jauer), die Piastenschlösser in Grodziec
(Gröditzberg), Legnica (Liegnitz), Glogów (Glogau),
Bolków (Bolkenhain) und Prochowice (Parchwitz). Wenn man in
dieser Region wandert, sollte man unbedingt Zlotoryja (Goldberg) besuchen.
In den Sanden des Flusses Kaczawa kann man Goldkörnchen finden.
In dem Landeshuter
Kamm/Rudawy Janowickie, trifft man mehrere Gesteine von fantastischen
Formen. Zu den attraktivsten Stellen gehören: das Falkengebirge mit der
stilvollen Baude Szwajcarka, Skalnik, die Bolczów Burgruine
und die malerischen Seen von Wiesciszowice (Rohnau).
Zu den bedeutendsten
spätbarocken Baudenkmälern von Kamienna Góra/Landeshut (Góry Kamienne
und Walbrzyskie/Stein- und Waldenburgergebirge) gehört die Klosteranlage
Krzeszów/Grüssau, die zählt zu den weltweit unschätzbaren Baudenkmälern.
Die Perle des Waldenburger Gebirges ist das Schloss Ksiaz/Fürstenstein,
das am Nordrand der Stadt Walbrzych/Waldenburg liegt. Anziehungspunkte
dieser Region sind die schon im 17. Jh. bekannten Kurorte Szczawno-Zdrój/Bad
Salzbrunn und Jedlina Zdrój/Bad Charlottenbrunn.
Während
des zweiten Weltkrieges versuchte man im Eulengebirge den grossen geheimnisvollen
unterirdischen Baukomplex - eine Waffenfabrik des Dritten Reiches in Walim/Wüstewaltersdorf
und eine unterirdische Stadt “Osówka” in Gluszyca/Wüstegiersdorf
zu errichten, die zur Zeit besichtigt werden können.
Der grosse
Teil des Heuscheuergebirges/Gory Stolowe seine Besonderheit besteht
in den originalen phantastischen Gesteinformen, die wie Tiergestalten,
riesige Pilze, Türme, Keulen oder Hammer in Himmel ragen. Die Tischflächen
bilden mehrere Labyrinthe der Gesteine “Bledne Skalki”/Wilder. Eine Musterausstattung
eines ehemaligen niederschlesischen Dorfes ist in dem malerisch gelegenen
Museum der Volkskultur des Sudeten Berglandes in Pstrazna/Straussdörfel
zu sehen.
Bei der
Besichtigung des Glatzerberglandes/Kotlina Klodzka kann man nicht
Klodzko/Glatz - die Hauptstadt der historischen Graftschaft verpassen.
Die Heil- und Mineralbrunnen in den seit dem 16. Jh. bekannten Kurorten
Polanica/Altheide Bad, Duszniki/Bad Reinerz und Dlugopole/Bad Langenau
ziehen viele Besucher an. In Wambierzyce/Albendorf genant auch
“polnisches Jerusalem” gibt es eine Basilika, und die bewegliche Weih-nachtskrippe.
Gory
Orlickie/Das Adlergebirge zeichnet sich durch die grössten in Sudeten
Regen- und Schneefälle sowie durch eine längstens anhaltende Schneebedeckung
ab. Eine interessante Stelle in dieser Region ist ein Torflager in der
Nähe von Zieleniec/Grunwald, wo man die Tertiärrelikte treffen kann. Zieleniec
ist auch durch seine attraktive Wintersportgebiete bekannt.
Masyw
Snieznika/Glatzer Schneegebirge und Góry Bialskie/Bielengebirge sind
der zweithöchste nach dem Riesengebirge Gebirgszug in Sudeten. Auf dem
Gebirgsbach Wilczka entstand der 20 m hohe Wasserfall Wilczki/Wölfelsfall.
Zu den besonders sehenswerten Natursehenswürdigkeiten gehört ohne Zweifel
Jaskinia Niedzwiedzia/Bärenhöhle, die auf dem südwestlichen Hang
von Stroma (Riemerkoppe) nahebei Kletno/Klessengrund liegt.
Auf den Abhängen von Czarna Góra/Schwarzer Berg (1205 m) entstand
ein modernes Wintersportzentrum.
Auf den
Hängen von Bzowiec /Schalaster Koppe (Góry Zlote und Bardzkie/Reichensteiner-
und Warthagebirge) befindet sich die zweitgrösste Höhle der Sudeten:
Radochowska/Reyersdorfer Höhle. In Zloty Jar bei Zloty Stok/Reichenstein
wurde einige hundert Jahre Gold und dann Arsen gewonnen. Heute befindet
sich in den alten Stollen der unterirdische Wanderweg. In dieser Region
sprudeln zahlreiche Mineralquellen. Ladek Zdrój/Bad Landeck ist
das älteste Heilbad Europas mit einem den besten Kurhäuser.
Das Gebiet
von dem Strehlen-Nimptschergebirge/Wzgórza Niemczansko-Strzelinskie
zeichnet sich durch die grosse Vielfalt der Pflanzendecke aus. Besonders
sehenswert ist der dendrologische Garten in Wojslawice/Eibenhoff
nahe Niemcza/Nimptsch. Das Gebiet ist an Schwefel- und Eisenheilquellen
reich, insbesondere in Przerzeczyn Zdrój/Bad Dirsdorf, wo man rheumatische
Krankheiten kurieren kann.
Sehenswert
im Zobten Massiv sind Sobótka/Zobten, Stary Zamek/Alter Schloss und
Bedkowice/Bankwitz mit dem archäologischen Schutzgebiet, der prähistorischen
Siedlung aus dem 4. Jh. und dem Hügelgräberfeld. Die Schätze der Region
bilden die historischen Stadteinrichtungen von Strzegom/Striegau, Dzierzoniów/Reichenbach
und Swidnica/Schweidnitz (mit der Friedenskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit,
im Ganzen aus Holz gebaut, und der Stadtpfarrkirche St. Stanislaus und
St. Wenzel mit dem höchsten Kirchturm in Schlesien).
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