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Moszna

Oppeln - Wald
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Warschau
von Malgorzata Omilanowska, Jerzy S. Majewski
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Baedeker
Reiseführer, Polen
ITB Reiseführer Award 2004
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Brzeg/Brieg
(40.000 Einwohner) liegt nordwestlich von Opole an der Oder. Die Stadt
erlebte ihre Blüte in der Renaissance. Aus dieser Zeit stammt das Rathaus,
die Bürgerhäuser am Marktplatz und das kulturgeschichtlich wertvolle Schloss,
das den Beinamen “schlesischer Wawel" trug und das heute eine umfangreiche
Sammlung mittelalterlicher und barocker Kunst zeigt.
Gora Swietej
Anny/Annaberg, südöstlich von Opole, ist ein viel besuchter Wallfahrtsort.
Ziel der Pilger ist die Annakirche, in deren Hauptaltar sich die Figur
der Heiligen Anna befindet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Grotte
nach dem berühmten Vorbild in Lourdes nachgebaut.
Moszna/Moschen
wirkt wie ein Märchenschloss. Die mächtige, von vielen Türmen gekrönte
Anlage befindet sich südwestlich von Opole. Mit dem Bau wurde im 17. Jahrhundert
begonnen. Ringsum befindet sich ein 100 Hektar großer Landschaftspark.
Das Schloss wird heute als Sanatorium genutzt, direkt daneben gibt es
ein Gestüt.
Nysa/Neisse
(50.000 Einwohner) verfügt über mehrere interessante Sakralbauten. Die
spätgotische Jakobskirche stammt aus dem 15. Jh. und wurde nach dem Krieg
wieder aufgebaut. Der Bischofspalast wurde im 17. Jahrhundert errichtet
und wird heute als Regionalmuseum genutzt. Die St. Peter-und-Paul-Kirche
wurde zwischen 1719 und 1727 errichtet und zählt zu den schönsten Barockkirchen
Schlesiens.
Otmuchow/Ottmachau,
zwischen zwei Stauseen im Süden der Region gelegen, enthält eine Reihe
von historischen Bauten. Sehenswert sind das Renaissanceschloss und die
barocke St. Nikolaus-Kirche mit wertvollen Malereien, Schnitzereien und
Bildhauerarbeiten im Inneren. Das Schloss befand sich einst im Besitz
Wilhelm von Humboldts.
Paczkow/Patschkau
(9.000 Einwohner), liegt im südlichen Teil der Region, nahe der tschechischen
Grenze. Das Städtchen weist noch eine gut erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage
auf. Darauf ist auch der Beiname “polnisches Carcassonne" zurückzuführen.
In die Stadtmauer sind 13 Basteien und drei Tore integriert. In unmittelbarer
Nähe steht eine der berühmtesten Wehrkirchen Europas.
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