Schlesien - Die Woiwodschaft Opolskie/Oppeln

Die Woiwodschaft Opolskie/Oppeln (130.000 Einwohner), ca. 100 km südöstlich von Breslau und ca. 100 km nordwestlich von Kattowitz gelegen, gehört zu einem aufstrebenden Wirtschaftszentrum für das verarbeitende- und Baugewerbe sowie den Bergbau in Polen. Viele neu entstandene mittelständische Unternehmen bilden heute ein weiteres Standbein der Oppelner Wirtschaft. Die Oppelner Universität fördert die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften für Wirtschaft und Verwaltung. Die Altstadt, das Rathaus, die gotische Franziskanerkirche und der Piastenturm (das älteste Bauwerk der Stadt und einzige Überbleibsel vom herzoglichen gotischen Schloss aus dem 13. Jahrhundert) lohnen einen Besuch. Erholung findet der Gast in den nahegelegenen Waldgebieten und an den Turawer Seen. Ihre Städtepartnerschaft unterhalten Oppeln und Mülheim an der Ruhr seit 1989. Die Städtepartnerschaft besteht somit in 2004 15 Jahre.


Moszna


Oppeln - Wald


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Warschau
von Malgorzata Omilanowska, Jerzy S. Majewski

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Baedeker Reiseführer, Polen
ITB Reiseführer Award 2004

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Brzeg/Brieg (40.000 Einwohner) liegt nordwestlich von Opole an der Oder. Die Stadt erlebte ihre Blüte in der Renaissance. Aus dieser Zeit stammt das Rathaus, die Bürgerhäuser am Marktplatz und das kulturgeschichtlich wertvolle Schloss, das den Beinamen “schlesischer Wawel" trug und das heute eine umfangreiche Sammlung mittelalterlicher und barocker Kunst zeigt.

Gora Swietej Anny/Annaberg, südöstlich von Opole, ist ein viel besuchter Wallfahrtsort. Ziel der Pilger ist die Annakirche, in deren Hauptaltar sich die Figur der Heiligen Anna befindet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Grotte nach dem berühmten Vorbild in Lourdes nachgebaut.

Moszna/Moschen wirkt wie ein Märchenschloss. Die mächtige, von vielen Türmen gekrönte Anlage befindet sich südwestlich von Opole. Mit dem Bau wurde im 17. Jahrhundert begonnen. Ringsum befindet sich ein 100 Hektar großer Landschaftspark. Das Schloss wird heute als Sanatorium genutzt, direkt daneben gibt es ein Gestüt.

Nysa/Neisse (50.000 Einwohner) verfügt über mehrere interessante Sakralbauten. Die spätgotische Jakobskirche stammt aus dem 15. Jh. und wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. Der Bischofspalast wurde im 17. Jahrhundert errichtet und wird heute als Regionalmuseum genutzt. Die St. Peter-und-Paul-Kirche wurde zwischen 1719 und 1727 errichtet und zählt zu den schönsten Barockkirchen Schlesiens.

Otmuchow/Ottmachau, zwischen zwei Stauseen im Süden der Region gelegen, enthält eine Reihe von historischen Bauten. Sehenswert sind das Renaissanceschloss und die barocke St. Nikolaus-Kirche mit wertvollen Malereien, Schnitzereien und Bildhauerarbeiten im Inneren. Das Schloss befand sich einst im Besitz Wilhelm von Humboldts.

Paczkow/Patschkau (9.000 Einwohner), liegt im südlichen Teil der Region, nahe der tschechischen Grenze. Das Städtchen weist noch eine gut erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage auf. Darauf ist auch der Beiname “polnisches Carcassonne" zurückzuführen. In die Stadtmauer sind 13 Basteien und drei Tore integriert. In unmittelbarer Nähe steht eine der berühmtesten Wehrkirchen Europas.

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