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Bytom/Beuthen:
Hier gibt es eines der wichtigsten Museen der Region. Das Oberschlesische
Museum am pl. Jana III Sobiesko 1 zeigt polnische und europäische Malerei
sowie archäologische Stücke. Bekannt sind auch die Schlesische Oper von
Bytom und das vor rund zehn Jahren gegründete moderne Tanztheater.
Gliwice/Gleiwitz
(200.000 Einwohner) blieb im Krieg unzerstört und hat seine mittelalterliche
Stadtgestaltung weitgehend erhalten. Das Rathaus stammt aus der Mitte
des 16. Jh. Ringsum gibt es zahlreiche barocke und klassizistische Gebäude.
Das Piastenschlösschen, ehemals Teil der Stadtbefestigung, ist heute ein
Museum für Archäologie und Volkskunde. Im Chopin-Park befindet sich das
größte Palmenhaus Schlesiens. Größte Attraktion ist der mehr als 100 Meter
hohe hölzerne Mast des Senders Gliwice.
Pszczyna/Pleß
(47.000 Einwohner): Die ehemalige Residenzstadt liegt südlich von Katowice.
Schönstes Bauwerk ist das Schloss, das im 15. Jh. erbaut und im 19. Jh.
im Stil des Neobarock umgestaltet wurde. Das Schloss umgibt ein 80 Hektar
großer Park. Im Zentrum der Stadt gibt es eine stattliche Zahl alter Bürgerhäuser
aus dem 18. und 19. Jh. Sehenswert ist das unweit gelegene Jagdschloss
von Promnice/Promnitz. Das 1861 gebaute Palais wird heute als Schlosshotel
Noma Residence genutzt.
Tarnowski
Gory/Tarnowitz ist eine traditionsreiche Bergarbeiterstadt nördlich
von Katowice. Im Süden der Stadt befindet sich die Museumsgrube, wo in
dem ehemaligen Silber- und Bleibergwerk aus dem 18. Jahrhundert gibt es
eine 1700 Meter lange Touristenroute. Ein Teil der Strecke wird auf dem
Boot zurück gelegt. Im Stadtteil Repty gibt es ein weiteres berühmtes
Besucherbergwerk mit dem Stollen der Schwarzen Forelle. Die 600 Meter
lange Strecke wird auf Booten zurückgelegt, wer Glück hat kann unterwegs
eine Forelle sehen. Es gibt in der Stadt auch ein Freilichtmuseum mit
alten Dampfmaschinen.
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