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Rund
um Kraków/Krakau - Die
Region rund um Kraków/Krakau ist von sehr hohem touristischen Wert.
Hier finden sich wichtige Ziele für historisch und kulturell interessierte
Reisende. Neben Krakau selbst gibt es auf engstem Raum drei weitere,
höchst unterschiedliche Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. Das
über 750-jährige Bochnia ist eine Stadt mit vielen ausgezeichneten
architektonischen Kulturdenkmälern im Barockstil und aus späteren Zeiten.
Bochnia, die Stadt zwischen Kraków und Tarnów ist durch sein Salzbergwerk,
Wieliczka, bekannt geworden.Sehenswert ist das Lokalmuseum, vor allem
wegen der ungewöhnlichen Darstellung der jüdischen Vergangenheit als integralen
Bestandteil der Stadtgeschichte.Südlich
der Stadt befindet sich ein Ort Wieliczka mit dem unter Denkmalschutz
stehenden Salzbergwerk, auch auf die UNESCO Liste eingetragen. Das Salzbergwerk
und das sich dort befindende Muzeum Zup Krakowskich (Museum der Krakauer
Salzsiederei) sind für die Touristen zugänglich. Ein Besuch in den reich
verzierten Salzkapellen und den Räumen ist eine unvergessliche Attraktion.
Kalwaria
Zebrzydowska ist mehr als nur ein vierhundert Jahre alter Wallfahrtsort
im Süden Polens. Nicht nur stammt Johannes Paul II. aus dem wenige Kilometer
entfernten Wadowice, auch ist das Heiligtum bei der Unesco als Weltkulturerbe
aufgelistet. In
Wadowice, südwestlich von Krakau, wurde Papst Johannes Paul II.
geboren. In seinem Geburtshaus entstand ein Museum, in dem an Hand von
Dokumenten, Fotos und persönlichen Gegenständen das Leben des Papstes
nachgezeichnet wird. Gleich daneben befindet sich die Kirche, in der Karol
Wojtyla getauft wurde.
Das Renaissanceschloss
in Pieskowa Skala, welches sich auf dem Gebiet des Nationalparks
Ojcow befindet, stellt Werke der europäischen Kunst vom 15. bis ins 19.
Jahrhundert aus. Nördlich
der Stadt, unter den Kalkfelsen gibt es ein sehr schönes Tal, wo man „Ojcowski
Park Narodowy“ (ein Nationalpark) gegründet hat. Die Touristen finden
hier Kalkformationen und über 900 Höhlen.
Das Staatsmuseum
Auschwitz-Birkenau wurde auf dem Gebiet des größten ehemaligen
Konzentrationslager gegründet. Hier kamen ca. 1,5 Millionen Menschen ums
Leben. Dieses erschreckende Denkmal der Geschichte wurde in die Liste
der Kulturellen und Naturellen Welterbe eingetragen.
Hohe
Tatra und Umgebung - In
der Hohen Tatra erhebt sich mit dem 2499 Meter hohen Rysy der höchste
Berg Polens. Die"Hohe Tatra" ist ein Teil der Karpaten und ein wahres
Paradies für alle Naturfreunde. Sie bietet eine sehr schöne Fauna und
Flora, Berge und ideale Wanderwege. In der Tatra befinden sich die besten
Schigebiete in Polen. Auf den Gipfel von Kasprowy Wierch (1984 m) kann
man mit dem ältesten in Polen Seilzug fahren, übrigens der soll in absehbarer
Zeit modernisiert werden. Tatrzanski Park Narodowy (Tatra Nationalpark)
ist der meistbesuchte Nationalpark in Polen.
Zakopane
ist einer der berühmtesten Urlaubsorte Polens. Erst in der zweiten Hälfte
des 19. Jh. bekannt geworden, zieht Zakopane jetzt von Jahr zu Jahr mehr
Touristen und Sportler an. Die Stadt lockt mit ihrer einmaligen Stimmung,
nebeneinander finden Sie die authentische Volkskultur der Podhalaner Goralen
ebenso wie das anspruchsvolle Repertoire des „Witkacy“-Theaters und die
hier oft gespielte Musik von Szymanowski. Wie liebenswert aber Zakopane
ist, erleben Sie in den reizenden kleinen Cafés, bei Jazz- und Rockkonzerten
in alten Kellern, beim Blick auf das Panorama der Berge und das bunte
Treiben in der Krupowki-Fußgängerzone. In
der Umgebung von Zakopane gibt es einige schöne alte Dörfer. Am
bekanntesten ist Chocholow, nordwestlich von Zakopane. Dort finden sich
noch mehr als 30 schöne hölzerne Bauernhäuser.
Koscielska-Tal.
Das schönste Tal im polnischen Teil der westlichen Tatra. Hier finden
Sie für den Besuchsverkehr erschlossene Höhlen und grandiose Felsschluchten.
Bukowina
Tatrzanska befindet sich im Nordosten von Zakopane, am Fusse der Tatras,
in der Nähe der slovakischen Grenze (Grenzübergang in Lysa Polana 9 km).
Das Gebäude Dom Ludowy verfügt über eine Theaterbühne und ist das grösste
Holzhaus Polenshier arbeiten Kunstgewerbler, die Glasmalereien anfertigen
oder andere traditionelle Handwerksprodukte herstellen.
In Nowy
Targ/Neumarkt, einer Stadt am Rande der Hohen Tatra, findet jeden
Donnerstag ein großer Wochenmarkt statt, auf dem regionale Waren angeboten
werden. In dem nahe gelegenen Ort Debno Podhalanskie findet sich
eine sehr sehenswerte Holzkirche aus dem 15. Jahrhundert, deren Innenraum
komplett ausgemalt wurde.
Beskiden,
Pieniny-Gebirge und Bieszczady - Die
südöstliche Grenze Polens bilden die Karpaten, eine Gebrigskette,
zu der die Hohen (West-) Beskiden, die Hohe Tatra und die Niederen (Ost-)
Beskiden gehören. Besonders sehenswert sind die Westbeskiden, vor allem
Beskid Zywiecki mit der Babia Góra (1725m), dem höchsten Gipfel der Beskiden.
Hier befindet sich der Nationalpark Babiogórski Park Narodowy mit
seinen unberührten Urwäldern, in denen Bären, Wölfe und Luchsen leben.
Sehr gute Wintersportmöglichkeiten finden Sie auch in der Umgebung von
Krynica und Grybow. Ein wild romantisches Panorama bietet der Durchbruch
des Flußes Dunajec durchs Gebirge in der Nähe von Nowy Targ.
Regelmäßige Floßfahrten werden angeboten.
Nowy Sacz
ist die Hauptstadt der Gebirgsregion. Vom historischen Hauptplatz
kommt man zur Hl. Margarethe-Kirche aus dem 13. Jh. Ein Besuch im Regionalmuseum
ist ebenfalls empfehlenswert. Unweit können die Ruinen der Wehrburg besichtigt
werden, die in den Jahren 1350 - 1360 errichtet wurde, bis heute blieb
nur die wiedererrichtete Schmiedebastei erhalten, sowie das Gebäude der
alten Synagoge in der Nähe der Burg.
Krosno
liegt am Rande der Kleinen Beskiden. Hier befindet sich das älteste
Erdölfördergebiet der Welt. Dort entwickelte der Apotheker Ignacy Lukasiewicz
1854 die erste Petroleumlame. Der Marktplatz von Krosno zählt zu den schönsten
in Polen und ist eingerahmt von prächtigen Bürgerhäusern mit Laubengängen.
Die älteste Erdölförderstelle, von Lukasiewictz 1854 eröffnet, befindet
sich südwestlich von Krosno, in Bobrka.
Das Bieszczady-Gebirge
ist dicht bewaldet und hat fast keine Industrie. Auf den breiten sonnigen
Almen zwischen den Wäldern weiden Schafe, die nur hin und wieder von einem
ausgehungerten Raubtier aus der Ruhe gebracht werden. Das Bieszczady-Gebirge
ist knapp 120 km lang und 90 km breit. Zu den höchsten Gipfeln gehören
Tarnica (1346 m), Krzemien (1335 m) und Halicz (1333 m). Eine der schönsten
Straßen Polens, die sogenannte Bieszczady-Schleife, verläuft quer durch
das ganze Gebirge. Durch den Bau einer Talsperre am San ist bei Solina
ein Stausee entstanden, an dem ein attraktives Erholungszentrum eingerichtet
worden ist. Lesko
(6.000 Einwohner): In der Kleinstadt in den Bieszczady sind eine spätgotische
Kirche und das Anfang des 16. Jahrhunderts erbaute Schloss sehenswert.
In der ehemaligen Synagoge befindet sich ein Regionalmuseum. Von Lesko
im Norden bis Ustrzyki Gore am Fuß des 1346 Meter hohen Berges Tarnica
führt die in den 60er Jahren erbaute wunderschöne Ringstraße durch die
Bieszczady. Sanok
am Ufer des San ist mit 32.00 Einwohnern die einzige größere Stadt in
den Bieszczady. Das Schloss stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde im
frühen 19. Jahrhundert erweitert. Dort findet sich eine der größten Ikonensammlungen
in Polen. Im Freiluftmuseum im Stadtteil Biala Gora werden typische historische
Holzbauten aus der Region gezeigt.
Rund
um Rzeszow - Rzeszow
(160.000 Einwohner) ist das Verwaltungszentrum der Woiwodschaft Karpatenvorland.
In der durch Kriege mehrfach zerstörten Stadt gibt es noch einige sehenswerte
Bauten aus dem 18. und 19. Jh. Die Pfarrkirche stammt aus dem 15. Jh,
das in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts gebaute Bernhardinerkloster
verfügt über eine reiche barocke Ausstattung. Östlich vom Rynek/Markt
gibt es zwei Synagogen. Eine wird als Ausstellungshalle genutzt, die andere
als Archiv. Das von Tylman van Gameren entworfene barocke Lubomirksi-Sommerpalais
im Süden der Stadt wird heute von der Pädagogischen Hochschule genutzt.
Przemysl
(65.000 Einwohner) liegt am Ufer des San, dicht an der Grenze zur
Ukraine. Der grenzüberschreitende Handel prägt heute die Stadt, die ein
kulturelles Zentrum im Südosten Polens ist. Bekannt ist sie für die hier
gefertigten Pfeifen und Glocken. Unter österreichischer Herrschaft war
die Stadt ab 1876 zur Festung ausgebaut worden. Die Befestigungsanlagen
prägen heute noch das Stadtbild. Sehenswert in der Altstadt sind die ursprünglich
gotische St. Johannes-Kathedrale, die später im Barockstil umgebaut wurde,
ferner das barocke Karmeliterkloster, die im Stil des Rokoko gestaltete
Franziskanerkirche und der barocke Uhrturm.
Lancut
(16.000 Einwohner) liegt östlich von Rzeszow. Hier befindet sich eines
der bedeutendsten Magnatenschlösser Polens. Das zweigeschossige Bauwerk
mit einem Innenhof entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts,
der großzügig angelegte Park im 17. Jahrhundert. Das Haus gehörte zuletzt
der Magnatenfamilie Potocki. Die Innenräume sind prunkvoll ausgestattet.
Zu sehen ist dort unter anderem eine Gemäldesammlung. Im Park befinden
sich eine Orangerie, ein Lusthäuschen und andere Bauten. Das Kutschenmuseum
im Schlosspark zeigt eine der schönsten Kutschensammlungen in Polen. In
einem Seitenflügel des Schlosses gibt es ein Hotel. In der Stadt lohnt
ein Besuch der ehemaligen Synagoge, in der sich heute eine Ausstellung
zur Regionalgeschichte befindet.
Jaroslaw
(40.000 Einwohner) am Ufer des San, war im 15. und 16. Jahrhundert
ein wichtiges Handelszentrum. Nach den Zerstörungen des Krieges wurde
die Innenstadt wieder rekonstruiert. Rund um den Marktplatz befinden sich
stattliche Patrizierhäuser. Schönstes Gebäude ist das im Renaissancestil
gebaute Haus der Familie Orsetti am Rynek 4, das heute als Museum dient.
Ebenfalls im Renaissancestil entstand das ehemalige Wehrkloster, das von
hohen Mauern mit Wehrtürmen umgeben ist.
Baranow
Sandomierski, südlich von Sandomierz, ist eines der schönsten polnischen
Renaissance-Schlösser.
Przeworsk.
Im ehemaligen Palast der Familie Lubomirski ist heute ein Kutschenmuseum
eingerichtet.
In Sieniawa
gibt es einen reizvollen Adelspalast. Er war zuletzt im Besitz der Familie
Czartoryski und ist von einem großen Park umgeben. Heute wird es als Schlosshotel
genutzt.
Krasizyn
liegt westlich von Przemysl, am Ufer des San. Dort gibt es das im Renaissancestil
erbaute prachtvolle Schloss der Familie Krasicki mit einem großen Innenhof.
Umgeben ist es von einem elf Hektar großen Park. In der ehemaligen Remise
befindet sich heute ein Hotel.
Lezajsk
ist ein Bernhardinerkloster nordöstlich von Rzezow. Dort gibt es eine
der berühmtesten und größten Orgeln des Landes. Das 1693 gebaute Instrument
zählt 5900 Pfeifen. Das Kloster entstand Anfang des 17. Jahrhunderts durch
den italienischen Baumeister Pellacini.
Pruchnik
ist ein altes Städtchen nahe Jaroslaw, das zahlreiche sehenswerte Holzhäuser
mit Bogengängen aus dem 19. Jahrhundert aufweist.
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